Interview mit Kristina Günak/Kristina Steffan

Hallo meine Lieben!
Heute möchte ich euch das Interview zeigen, das ich mich Kristina Günak führen durfte. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, denn ist eine ganz liebe. Vielen Dank nochmal Kristina!



1.Magst du dich bitte kurz vorstellen?
Ich bin Kristina Günak, schreibe aber auch unter dem Namen Kristina Steffan.

2. Du hast ja schon viele Bücher geschrieben. Wolltest du schon immer Autorin werden?
Mein Plan war eigentlich nicht Autorin zu werden. Ich bin systemischer Coach und Mediatorin und habe nur einfach schon immer viel gelesen und irgendwann dann, fast aus Versehen, angefangen selber zu schreiben. Tja, und mittlerweile sind es 15 Bücher geworden.
3. Die Bücher wo ich bis jetzt von dir gelesen habe, sind sehr humorvoll. Könntest du dir vorstellen in einem anderen Genre zu schreiben?
 Das ist meine natürliche Erzählstimme und damit schreibt es sich angenehm. In meinen beiden Paranormalen Liebesromanen (Oder ist es Fantasy? Genrezuordnungen liegen mir nicht.) habe ich eine ganz andere Stimme. Das Schreiben fühlt sich dann zwar anders an, aber es macht mir auch Spaß, zumal ich bei diesen Themen immer meinen leichten Hang zum Dunklen ausleben kann. Aber selbst diese Bücher sind nicht gänzlich humorfrei. Krimi und Thriller ist aber vermutlich nichts für mich.

4. Deine Bücher haben durchwegs sehr gute Bewertungen. Hast du damit gerechnet?
Beim ersten Buch macht man sich darüber noch nicht so viele Gedanken. Ich war mehr fasziniert, dass es wirklich Menschen gibt, die das Buch kaufen UND lesen. Dass mein Schreibstil den Lesern gefällt, freut mich natürlich sehr. Es ist jedes Mal wieder aufregend (sagen wir durchaus nervenaufreibend, das trifft es mehr), wenn das Buch im Handel ist und die ersten Bewertungen eintrudeln. Und wenn ich dann merke, dass meine Leser das Buch so wahrnehmen, wie ich es gemeint habe, ist das wie ein Fest für mich.

5. Wie viel von dir selber steckt in einem Protagonisten drin?
Du kennst meine Protagonisten! Ich sage deshalb vorsichtshalber mal: Nichts! (Was eventuell ein bisschen geflunkert ist, aber kein normaler Mensch möchte so sein wie Eli, oder? Ich mag halt auch Kaffee. Und schnelle Autos. Okay, und ich lebe mit dem Chaos um mich herum. Sonst haben wir aber nichts gemeinsam. Ehrlich.)

6. Wo schreibst du am liebsten? 
Total unspannend, nämlich in meinem Büro. Da passiert nix, keiner will was von mir, keiner quatscht rum, nur mein Schreikumpel Herr Hund schnarcht manchmal.

7. Hast du ein Lieblingsbuch von dir? 
Ich liebe alle meine Buch-Babys! Vielleicht habe ich zur Zeit „Moin Moin“ besonders lieb. Oder „Ach du Liebesglück“? Vielleicht auch „Ein Drache kommt selten allein“. Das ist eine wirklich schwierige Frage. ;-)
  
8. Wer ist dein Lieblingsautor/in?
Das kann ich nicht beantworten, sonst wird aus diesem Interview ein ganzer Roman. Ich habe wöchentlich neue Lieblingsbücher und Kollegen.

9. Arbeitest du gerne mit Blogger zusammen? 
Absolut! Wir haben schon großartige Blogtouren zusammen gemacht und es gab schon einige liebevoll gestaltete Buchvorstellungen, die mich total beeindruckt haben. Letztendlich ist das Bloggen über Bücher wohl so ähnlich wie das Schreiben: Leidenschaft pur. Ich glaube, dass verbindet. ;-)
Ich sende allerdings nie ungefragt Bücher zum Rezensieren. Wer ein Buch von mir auf seinem (oder seinen?) Blog aufnehmen möchte, muss sich nur bei mir melden.

10. Hast du dein nächstes Buch schon im Kopf?
Ich habe gerade „Bestseller-Alarm“ für LYX/Lübbe fertiggestellt und überarbeite nun an einen etwas älteren Roman, den ich dieses Jahr noch rausbringen möchte. In meinem Kopf sind schon die nächsten fünf Bücher geplant, es ist nur immer zu wenig Zeit, denn Schreiben braucht davon eine Menge.
  
11. Wie würdest du dich selber beschreiben?
Freundlich, ungeduldig und ein bisschen chaotisch. Glaube ich. Vielleicht sollte ich meinen Mann fragen. Der würde vermutlich sagen: Bisschen irre, ständig was suchend, aber prinzipiell harmlos.

12. Möchtest du meinen Leser noch was mit auf den Weg geben?
Eine Lebensweisheit? Man dichtet Autoren ja gerne eine gewisse Grundweisheit an, über die ich leider gar nicht verfüge. Weil dem so ist, ich mir also an dieser Stelle leider kein großartiges Kalendersprüchlein ausdenken kann, schreibe ich euch meinen Lieblingsspruch auf. Der, richtig angewandt, durchaus ein Lebensmotto sein kann:

„ Leben heißt Veränderung“, sprach der Stein zur Blume und flog davon.

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