Rezension: Mordskater von Max Zadow

Bildquelle Ullstein Buchverlage















Taschenbuch: 224 Seiten
Verlag: Ullstein
Sprache: Deutsch
Preis: TB 9,99 und E-Book 8,99

Kurzbeschreibung:
Mord in der Roosevelt-Siedlung! Der Graupapagei Goethe ist in seinem Käfig aufs Brutalste gemeuchelt worden. Sein leicht reizbarer Eigentümer Dr. Hiller verdächtigt sofort Elvis, den Kater von Max und seiner Freundin Laura. Max weiß, dass Elvis so etwas nie tun würde. Doch die Zeit drängt. Gemeinsam mit Elvis muss er diesen Fall lösen, sonst sind die Tage seines geliebten King gezählt ...

Meine Meinung:
Vorweg wer dieses Buch lesen möchte, der sollte besser den Vorgänger lesen, denn so kommt man glaube ich besser in die Geschichte rein und es werden ein paar offene Fragen beantwortet.

Max erzählt über das Leben mit seiner Katze und sorgt sich natürlich weil Elvis des Mordes beschuldigt wird. Max ist schon etwas sehr chaotisch und ein typischer Mann, gerade wenn es um die Hinterlassenschaften seiner Katze geht. Trotzdem ist er sehr liebenswert und eine Kämpfernatur. Er wird regelmäßig auf den Boden der Tatsachen von seiner Freundin Laura zurückgeholt, doch er will es nie so hinnehmen.

Elvis ist so süß. Er ist ein richtiger Sturkopf und wenn ihm was nicht passt, dann zeigt er das auch richtig. Trotzdem habe ich ihn sehr lieb gewonnen, denn durch die Erzählungen muss man ihn einfach ins Herz schließen. Schon alleine wie er mit Max seine runden dreht ist zauberhaft. Die zwei Männer halten fest zusammen und sie kann nichts auseinander bringen.

Die weiteren Protagonisten passen sich super dieser rasanten Geschichte an. Ich fand es lustig, wie sie sich alle Gegenseitig beschuldigt haben und keiner wirklich was wusste. Gerade auch die Umgebungsbeschreibungen wie der Balkon gehören einfach dazu.

Ich habe mir am Anfang etwas schwer getan in die Geschichte rein zukommen, denn es gibt wohl einen ersten Teil, in dem z.B. erklärt wird wie Elvis überhaupt zu Max und Laura kommt. Man wird sofort in die Geschichte reingeworfen und es bleiben doch ein paar Fragen offen. Auch an den Schreibstil musste ich mich erst gewöhnen, es ist zwar leicht und flüssig zu lesen, trotzdem irgendwie eigenwillig.

Ich habe mich von dieser Geschichte gut unterhalten gefühlt, dennoch hat mir das Gewisse etwas gefehlt. Es ist eine nette Idee und die wurde auch gut umgesetzt, dennoch möchte ich keine volle Punktzahl vergeben. Es kommen lustige Szenen vor und man ist bei den Ermittlungen immer dabei. Zwischendurch wird es auch ein wenig spannend und man ratet selber mit.

3 von 5 Punkten!

Kommentare:

  1. Oh, ich wusste nicht, dass es einen Vorgänger gibt. Ich habe das Buch auf meinem Reader und wollte damit anfangen... Ich glaube, ich probiere es trotzdem.
    Danke für die schöne Rezi!
    Liebe Grüße
    Jasmin

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    1. HI!
      Wusste ich vorher leider auch nicht aber man kann es durchaus lesen.
      lg Sonja

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  2. Hallo Sonja! :)

    Das klingt ja nach einem sehr lustigen Buch! :D
    Eine Katze als Mörder, na sowas aber auch. Davon habe ich bis jetzt noch nie gehört, aber da mir die Idee gefällt setze ich den ersten Teil auf meine Wunschliste. (:

    Alles Liebe,
    Jasi ♥

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