Rezension: Der Preis der Träume von Ulrike Ritter



Format: Kindle E-Book
Preis: 3,99 €
Verlag: Amdora


Der Preis der Träume. . . Ronny und Debbie hatten sich schon als Teenager ineinander verliebt. Doch das Schicksal will es anders. Ronny riecht den Ruhm und das große Geld. Er verlässt Debbie, um in New York als großer Boxchampion heraus zu kommen. Dennoch muss er eine derbe Niederlage einstecken . . . Alles scheint verloren!
Debbies Leben verändert sich von jetzt auf gleich. Sie muss lernen selber klar zu kommen, besonders nachdem sie Sohn Dean zur Welt bringt. Später trifft sie Eric und es entwickelt sich mehr als Freundschaft aus dieser Begegnung, woran Dean mit seinen ungewöhnlichen Ideen, nicht ganz unschuldig ist. Alles scheint perfekt! . . . doch die Vergangenheit will nicht ruhen.


Ich muss sagen ich bin etwas hin und her gerissen von diesem Buch.

Debbie ist eine wundervolle Frau, die ihr Leben fest im Griff hat und dazu auch noch eine zauberhafte Mutter für ihren Sohn Dean ist. Sie nimmt nichts für selbstverständlich sondern kämpft für ihre Ziele. Sie ist ein sehr warmer Mensch, trotzdem verschließt sie sich manchmal sehr, was auch verständlich ist. Mich hat es sehr gefreut, dass Eric in ihr Leben tritt. Von Seite zu Seite wirkt sie befreiter. Ich mochte Debbie sehr gerne, auch wenn mir bei ihr die Ecken und Kanten gefehlt haben.

Die weiteren Protagonisten wie Eric, Dean oder Ronny sind liebevoll ausgearbeitet worden. Leider hat mich an Dean doch  ziemlich was gestört. Er ist 5 Jahre alt und ich hatte den Eindruck, das er sehr viel älter ist. Wie er sich gibt oder wie er reagiert. Zudem scheint es das perfekte Kind zu sein, das nie widerspricht und immer gehorcht. Das kam für mich nicht sehr authentisch rüber, denn im normalen Leben ist das ja doch anders.
Eric war der Ruhepol und das hat sich durch die ganze Geschichte hindurch gezogen. Wenn über Eric geschrieben wurde, habe ich mich wirklich wohlgefühlt.
Mit Ronny wurde ich nicht richtig warm. Er hat zwar auch eine üble Vergangenheit, aber mir hat das Gefühl bei ihm gefehlt. Er wirkte immer so kalt und distanziert.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Ich habe die Geschichte gerne gelesen, weil man nicht viel Nachdenken muss. Ich konnte zum Teil entspannen, aber dennoch war es für mich kein Highlight. An manchen Stellen hätte die Autorin sich mehr Gedanken machen sollen und die Szene besser ausarbeiten.
Gerade das Ende kam mir zu schnell und auch zu perfekt.

Die Umgebungsbeschreibungen hingehen sind ein Traum und gerne wäre ich auch an diesen Orten gewesen. Da ist die Autorin ins Detail gegangen und hat es auch gut rübergebracht.

Fazit:
Eine nette Geschichte für zwischendurch, bei der die Ecken und Kanten fehlen. Trotzdem macht es Spaß die Geschichte zu lesen, weil man sich hineinträumen kann.








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