Rezension: Kleopatra im Aquarium von Anne Mairo



Bildquelle Pro Talk Verlag

Taschenbuch: 200 Seiten
Verlag: Pro-Talk
Sprache: Deutsch
Preis: TB 14,99 und E-Book 6,99 €
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Die 29-jährige Mona hat scheinbar alles, was man zum Leben braucht: einen gutbezahlten Job in einer Werbeagentur, ihren liebevollen Freund Dennis, der auch noch backen kann, eine etwas anstrengende, aber sehr fürsorgliche Familie und nicht zuletzt ihre besten Freundinnen Sophia und Jule, mit denen sie Freud und Leid teilt. Dann kommt der Tag, der alles verändert: Mona erhält die Diagnose Unfruchtbarkeit. Sie beginnt, ihr gesamtes Leben in Frage zu stellen, und begibt sich auf die Suche nach ihrem eigenen Weg.
Mit lakonischer Knappheit und pointiertem Witz erzählt Anne Mairo in ihrem Debütroman von der Neuorientierung und Sinnsuche einer jungen Frau. Dabei liefert sie eine treffende Analyse der 30er-Generation und ihrer Lebenswelt.


Als ich die Kurzbeschreibung gelesen habe, dachte ich eigentlich das Buch ist wirklich was für mich, denn das ist eigentlich genau mein Beuteschema. Doch dem war leider nicht so.

Ich konnte leider mit Mona nicht richtig warm werden, da sie mir zu hektisch und auch etwas zu oberflächlich war. Mir haben die Emotionen gefehlt, denn eigentlich ist es ein ernstes Thema. Sie ist zwar eine lustige junge Frau, aber irgendwann alles in Frage stellt und ihr Leben komplett ändert. Ich kann es zwar verstehen, das ihr der Stress zu viel geworden ist, dennoch kam es mir sehr unrealistisch vor. Eine bestimme Reaktion von Mona konnte ich gar nicht nachvollziehen, aber das ist ja jedem selber überlassen.

Die weiteren Protagonisten haben mir besser gefallen, wie z. B. die besten Freundinnen von Mona oder Dennis. Von ihnen kam auch mehr Gefühl an. Es waren einige lustige Personen dabei, mit denen ich mich auch ganz gerne mal getroffen hätte. Trotzdem blieben die Charaktere zu blass, so dass man nicht voll und ganz in das Buch eintauchen kann.

Natürlich kamen auch witzige Szenen vor wo ich auch lachen musste. Doch mit dem Schreibstil konnte ich mich nicht anfreunden und ich finde die Autorin ist zu schnell durch die jeweiligen Szenen gehetzt. Es war alles sehr schnell abgehakt und ich dachte eigentlich es geht mehr um das Thema Kinderwunsch, aber das ist eher ein nebensächliches Thema.

Die Umgebungsbeschreibungen waren sehr detailliert und authentisch. Da konnte ich mich gut in die Situationen hineinversetzen. Durch die ständig wechselnden Kulissen war es natürlich abwechslungsreich und wurde nicht langweilig.

Fazit:
Es ist natürlich alles Geschmackssache, für mich war das Buch leider nichts. Ich konnte dabei nicht richtig abschalten und hätte mir mehr Gefühl und Ausarbeitung gewünscht.





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