Rezension: Wie Himbeeren im Sommer von Cathy Bramley

Bildquelle Heyne Verlag




Taschenbuch: 464 Seiten
Verlag: Heyne
Sprache: Deutsch
Preis: 9,99 €
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Lass alles hinter dir und finde dein Glück

Die junge Freya hangelt sich von einem Job zum nächsten. Als sie erfährt, dass ihr Onkel Arthur einen Zusammenbruch hatte und Hilfe auf seiner verwunschenen Farm braucht, ändert sich alles. Kurz entschlossen macht Freya sich auf zum Ort ihrer Kindheit, einem verzauberten Stück Land, das sie insgeheim sehr vermisst. Schnell stellt sich heraus, dass der Schwächeanfall ihres Onkels das kleinste Problem ist. Freya folgt ihrem Herzen und beschließt, die Farm zu retten. Und kommt dabei auch ihrem eigenen Glück auf die Spur ...


Als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, wusste ich, dass Buch ist genau was für mich.

Freya ist eine chaotische dennoch sehr liebenswerte junge Frau. Manchmal ist sie ziemlich rastlos, aber wenn sie etwas möchte geht sie mit dem Kopf durch die Wand. Freyas Vergangenheit hat mich sehr berührt und ich konnte ihre Gedankengänge gut nachvollziehen. Von ihrem Job versteht sie was und darin ist sie Perfektionistin. Sehr gut gefallen hat mir, wie sie mit ihrer Tante Sue und ihrem Onkel Arthur umgegangen ist. Ich habe von Anfang an bemerkt, wie wichtig die beiden für Freya sind.

Sue und Arthur sind großartig und wundervolle Menschen. Sie gehen einem total ans Herz. Ich hätte mich bei ihnen auch sehr wohlgefühlt. Sie sind typische Farmer und kämpfen um das was sie haben.

Die weiteren Protagonisten spielen eine wichtige Rolle, denn ich denke ohne ihre Freunde wäre Freya aufgeschmissen. Es ist eine tolle Gemeinschaft und besonders Harry mochte ich gerne. Alle Charaktere wurden grandios ausgearbeitet und man bekommt einen Einblick in deren Leben.

Die Umgebungsbeschreibungen sind absolut gelungen. Auch wenn es viel Arbeit macht, würde ich sofort auf einer Farm mit allem drum und dran leben wollen. Man ist in der Natur und möchte am liebsten nur draußen sein. Gerade die Lebensmittelproduktion von Sue hat mich neugierig gemacht. Den Geruch von gebackenen habe ich immer noch in der Nase.

Der Schreibstil wurde super an die Geschichte angepasst. Es lässt sich zwar leicht lesen, trotzdem ist es sehr gefühlvoll. Das Ende ist etwas hervorsehbar aber ein paar Überraschungen bügeln das wieder aus. Es wird nicht langweilig, denn es passieren so viele Dinge, dass man einfach gleich weiterlesen möchte.

Fazit:
Eine perfekte Geschichte für den Spätsommer. Kleine Überraschungen und gut durchdachte Protagonisten laden ein, in eine andere Welt abzutauchen.



Weitere Meinungen:

Kommentare:

  1. Hallo Sonja,

    das klingt ja sehr gut und wie für mich gemacht.
    Danke für die Vorstellung.

    LG
    Sabine

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    1. Ich kann es nur empfehlen. Würde dir bestimmt auch gut gefallen :-)

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