Rezension: 10 Tage in Vancouver von Jutie Getzler

Bildquelle Bookshouse Verlag
Taschenbuch:582 Seiten
Sprache: Deutsch
Verlag: Bookshouse
Preis: TB 12,99 und E-Book 1,99
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Klappentext 
Ist es möglich, dass einem der Typ aus dem Fernseher dermaßen den Verstand raubt, dass man an nichts anderes mehr denken kann? Ja, ist es. Das muss Lara am eigenen Leib erfahren. Nach langem, erbitterten Kampf gegen die Gefühle für ihn, einem vollkommen fremden, weit entfernten Schauspieler, gibt sie ihren inneren Widerstand auf und beschließt, ihn in Vancouver, dem Drehort der Serie, zu suchen. In drei verschiedenen Varianten mit unterschiedlichem Ausgang erlebt sie Dinge, die sie sich in Düsseldorf nicht hätte träumen lassen. Wird es ihr gelingen, ihn in der Riesenmetropole Kanadas zu finden? Wird sie auf jemand anderen treffen? Oder wird sie mit demselben Liebeskummer heimfliegen, mit dem sie nach Vancouver kam?

Meine Meinung
Das Buch lässt mich mit etwas gemischten Gefühlen zurück.
Lara konnte ich im Großen und Ganzen recht gut leiden. Doch sie wirkt sehr naiv und trotzig. Sie ist wie ein Mädchen das gerade in der Pubertät steckt. Trotzdem muss ich sagen, dass ich es sehr schön fand, welche Entwicklung sie in den jeweiligen Geschichten durchmacht. Am Ende zu wurde sie mir immer sympathischer und in Wirklichkeit, hat sie ihr Leben doch ganz gut im Griff. Sie liebt mit Haut und Haaren und der Mann an ihrer Seite kann sich glücklich schätzen.

Eine ganz tolle Idee war es in drei verschiedenen Variationen zu erzählen. So kann der Leser selbst entscheiden, wie es weiter geht. Ich habe alle drei gelesen und mir persönlich hat die zweite am besten gefallen. Für mich war es die stärkste Geschichte und da konnte man die anderen Protagonisten auch wirklich gut kennen lernen. Das hat mir in den anderen zwei Teilen ein bisschen gefehlt. 

 Bei den verschiedenen Männer haben mir die Ecken und Kanten gefehlt. Es wirkte alles perfekt und zu harmonisch. Mir war etwas zu viel, denn von jetzt auf gleich von der großen Liebe zu sprechen, ist mir persönlich zu unrealistisch.

Die Beschreibungen von Vancouver und der verschiedenen Szenen, konnten mich total in den Bann ziehen und ich habe Lust bekommen, mir das Land selber anzuschauen. In der Hinsicht wurde alles super ausgearbeitet und es kommt sehr natürlich rüber. 

Der Schreibstil war flüssig und leicht zu lesen. Es ist einfach eine Geschichte für zwischendurch, bei der man nicht viel Nachdenken muss. Und ich finde für das erste Buch, hat die Autorin das wirklich grandios gemeistert. An tiefen Gefühlen hat es nicht gemangelt und irgendwie fand ich es doch ganz süß. Es gab ein paar Schwächen aber trotzdem habe ich mir gleich den zweiten Teil geladen und ich bin gespannt wie es weiter geht.

Fazit
Eine nicht ganz perfekte Geschichte, die aber durchaus Potenzial hat. Liebevoll ausgearbeitete Protagonisten lassen über die kleinen Schwächen hin weg sehen.
 

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