Rezension:
Liebe mit Hicks von Kirsten Wendt

Bildquelle Amazon
Taschenbuch: 272 Seiten
Sprache: Deutsch
Verlag: Amazon
Preis: TB 9,99 und E-Book 2,49 €
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Klappentext 
Jule arbeitet als einfache Angestellte in einer Schauspieleragentur und wird von ihrer ausbeuterischen Chefin dazu verdonnert, mit dem berühmten Schauspieler Eric zu einer Premiere über den roten Teppich zu gehen. Eigentlich kein Problem, wäre da nicht Jules extremes Lampenfieber. Als sie durch einen Zufall Eric vor einer Stalkerin rettet, wendet sich das Blatt und Eric verliebt sich in sie.

Meine Meinung
Jule ist eigentlich eine ganz liebe, die aber sehr unsicher ist. Sie hat wenig Selbstwertgefühl und kommt nur schwer aus sich raus. Mir war sie sehr sympathisch und ich fand es toll, wie sie sich im Laufe der Geschichte wandelt. Trotzdem braucht sie immer wieder eine Bestätigung von anderen. Doch ihren Job macht sie gut, auch wenn sie da etwas unterfordert ist. Was ich nicht so ganz verstanden habe, war die Sache mit Eric. 

Mit Eric hingegen bin ich gar nicht warm geworden. Er passt total ins Klischee eines Schauspielers und lässt das auch raushängen. Ich konnte nicht wirklich was mit ihm anfangen, denn er ist ganz schön selbstverliebt. Für mich kam es etwas gespielt rüber, wie er mit Jule umgegangen ist. Am Ende konnte er es dann noch etwas rausreißen, aber für mich wäre der Typ nichts.

Die übrigen Protagonisten haben sich gut in die Geschichte eingefügt und ich konnte jeden im Laufe der Zeit einschätzen. Ganz toll fand ich z.B. Peter, vor ihm hatte ich wirklich Respekt. Außerdem kommen einige andere Charaktere vor, die mir ans Herz gewachsen sind.

Die Beschreibungen sind gut ausgearbeitet worden und so hat man das Gefühl mittendrin zu sein. Gerade bei den Szenen mit Jule hab ich sehr mit gelitten und das wäre mir nicht gelungen, wenn es  die Autorin nicht so authentisch rüber gebracht hätte.

Der Schreibstil ist wirklich angenehm zu lesen. Ich konnte alles gut verstehen und musste nicht viel Nachdenken. Die Geschichte an sich hat mir ganz gut gefallen, auch wenn sie für mich persönlich anders verlaufen wäre. Es war eine nette Unterhaltung für zwischendurch, wo man einfach mal abschalten kann. Manchmal kommt es zu überraschenden Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe.
Fazit
Eine nette Geschichte für zwischendurch, die nicht zu anspruchsvoll ist, aber trotzdem Spaß macht zu lesen. Die genauen Beschreibungen gleichen die etwas klischeehaften Protagonisten aus.


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