Rezension: French Kiss / Liebe zum Nachtisch von Marie Keller

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Taschenbuch: 256 Seiten
Sprache: Deutsch
Preis: TB 9,99 und E-Book 0,99 €
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Klappentext 
Als Sophie Weber erfährt, dass ihre Großmutter in Frankreich verstorben ist und sie als Alleinerbin eingesetzt hat, macht sie sich auf den Weg nach Courvelle, einem kleinen Ort in der Nähe von Paris. Dort angekommen muss sie sich der Tatsache stellen, dass es sich bei dem Erbe um ein renovierungsbedürftiges Haus mit winzigem Restaurant handelt, das ihre Großmutter bis kurz vor ihrem Tod führte. Ihr Erbe ist in erbarmungswürdigem Zustand und daher unverkäuflich. Marie bleibt nur, in Eigenregie alles zu renovieren, wenn sie jemals einen Käufer für das Haus finden will. Der steht auch bald schon vor der Tür, aber dann macht ihr die Liebe einen Strich durch die Rechnung und alles kommt ganz anders als geplant. French Kiss ist eine bezaubernde Liebeserklärung an Frankreich, das Leben und die Liebe.
Meine Meinung
Bei diesem Buch hätte ich noch stundenlang weiterlesen können.

Sophie ist eine ganz großartige Frau, die mir sofort ans Herz gewachsen ist. Sie strahlt eine unvergleichliche Wärme aus und jeder in ihrer Nähe fühlt sich wohl, weil sie sich nicht verstellt, sondern so ist wie sie ist. Sie kämpft für das was sie möchte und lässt sich da auch nicht vom Weg abbringen. Sophie zeigt deutlich wie viel Kraft in ihr steckt und das hat mich sehr fasziniert.

Jean mochte ich auch sehr, aber er konnte mich nicht so überzeugen wie Sophie. Er kommt  manchmal etwas sehr kalt und unnahbar rüber. Dennoch hat es mir viel Freude gemacht über ihn zu lesen. Er ist sehr ergeizig und schießt gerne mal über das Ziel hinaus. Leider denkt er dann viel zu spät drüber nach. Die Köstlichkeiten die er gezaubert hat, würden natürlich jeder Frau gefallen und er hat schon etwas an sich, die Frauen weich werden lassen.

Die weiteren Protagonisten sind waren mir überaus sympathisch und gerade Henriette und Clothilde, passen hervorragend zu dieser Geschichte und zu Sophie. Henritte hat mir gut gefallen, weil sie eine ehrlich Person ist, die ausspricht was sie gerade denkt. Aber auch Clothilde ist ein toller Mensch und hilft wo sie nur kann.

Die Beschreibungen konnten mich von Anfang an überzeugen. Es ist sehr detailliert beschrieben aber schon so das es nicht zu viel wird. Gerade bei den Szenen in der Küche lief mir das Wasser im Mund zusammen. Mir hat es auch gut gefallen, dass genau erzählt wurde, was Sophie da auf die Beine stellt.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Von Beginn an war ich wie in einem Bann und ich wollte einfach nur noch lesen. Die Atmosphäre konnte besser nicht sein, es wirkt alles so warm und herzlich. Die Autorin hat ganze Arbeit geleistet und ich hoffe das noch ganz viele Bücher von ihr erscheinen.
Fazit
Ich habe French Kiss verschlungen. Glaubhafte Protagonisten und wundervolle Beschreibungen lassen das Herz des Lesers höher Schlagen.


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