Rezension: Paper Princess von Erin Watt

Bildquelle Piper Verlag
Taschenbuch: 384 Seiten
Sprache: Deutsch
Verlag: Piper
Preis: 12,99 €
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Klappentext 
Ellas Leben war bisher alles andere als leicht, und als ihre Mutter stirbt, muss sie sich auch noch ganz alleine durchschlagen. Bis ein Fremder auftaucht und behauptet, ihr Vormund zu sein: der Milliardär Callum Royal. Aus ihrem ärmlichen Leben kommt Ella in eine Welt voller Luxus. Doch bald merkt sie, dass mit dieser Familie etwas nicht stimmt. Callums fünf Söhne – einer schöner als der andere – verheimlichen etwas und behandeln Ella wie einen Eindringling. Und ausgerechnet der attraktivste von allen, Reed Royal, ist besonders gemein zu ihr. Trotzdem fühlt sie sich zu ihm hingezogen, denn es knistert gewaltig zwischen ihnen. Und Ella ist klar: Wenn sie ihre Zeit bei den Royals überleben will, muss sie ihre eigenen Regeln aufstellen …

Meine Meinung
Direkt am Anfang war ich mittendrin in Ellas Leben, denn die Autorin macht es einem sehr leicht in die Geschichte einzutauchen. Ella ist ein unheimlich starkes Mädchen, das leider viel zu schnell erwachsen werden musste. Sie ist unheimlich sympathisch und nicht auf den Mund gefallen. Ich glaube den Mut, den sie aufbringt, hätte ich niemals gehabt. Gerade wie sie sich gegen die Royal Brüder auflehnt, hat mich total fasziniert. Sie gibt nicht so leicht auf und hat ihre Ziele im Leben.  Ella weiß genau was sie möchte, auch wenn es ein harter Weg bis dahin ist.

Die Royal Brüder lassen natürlich keine Wünsche offen, zumindest vom Aussehen her. Der Charakter sagt allerdings was anderes. Sie wirken sehr überheblich und verwöhnt, aber genau wie Ella hat mich das total in den Bann gezogen und ich wollte immer mehr von ihnen erfahren. Am Anfang wird man nicht ganz schlau aus ihnen, aber so nach und nach öffnen sie sich. Alle fünf wurden sehr authentisch beschrieben und gerade Reed hat schon etwas an sich, wo Frauen weiche Knie bekommen.

Die weiteren Protagonisten wurden gut ausgearbeitet und ich konnte mich direkt hineinversetzen. Vor allem konnte ich mir alle bildlich vorstellen und ich hatte das Gefühl, auch auf diese Schule zu gehen. Es ist wie aus dem echten Leben. Es gibt die Guten und die Bösen und gerade die Gemeinheiten kamen sehr echt rüber.

Der Schreibstil ist unglaublich leicht zu lesen und mich hat es wirklich vom Alltag abgelenkt. Es gab nichts verwirrendes, sondern ich wusste immer gleich in welcher Szene ich gerade bin. Das war auch wichtig für dich einzelnen Beschreibungen, denn da kommt man schon oft ins Träumen. Gerne hätte man selber so ein Luxus Leben, aber gerade Ella musste auch einen hohen Preis dafür zahlen.  Das Haus von Callum ist natürlich ein Mädchentraum aber wie sagt man so schön: Geld ist nicht alles und das geht in der Geschichte deutlich hervor. Natürlich kommen die Gefühle nicht zu kurz und manchmal geht es schon heiß er.

Das Ende war für mich sehr hart und ich war total wütend und würde am liebsten gleich den zweiten Teil anfangen. Die Autorin weiß ganz genau wie sie ihre Leser süchtig nach den Royals macht.

 Fazit
Paper Princess hat mich in eine komplett andere Welt entführt mit viel Luxus, aber auch großen Problemen. Sämtliche Protagonisten und Beschreibungen konnten mich auf ganzer Linie überzeugen.

 

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