Rezension: Tote Dichter küsst man nicht von MIRYA

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Taschenbuch: 446 Seiten
Sprache: Deutsch
Preis: TB 9,99 und E-Book 4,99 €
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Klappentext 
Bücher sind Chiaras Lebensinhalt, ihre Familie und ihre besten Freunde. Auch die Liebe kennt sie nur von den Helden aus ihren Büchern. Als Chiara Leonardo begegnet, dem Assistenten, der ihre Doktorarbeit über Dante betreuen soll, sieht sie sich mit einem äußerst unverschämten Mann konfrontiert. Er tut alles, um ihr beruflich Steine in den Weg zu legen. Chiara findet ihn vom ersten Moment an unausstehlich, wenn er doch nur nicht so attraktiv wäre ...
Zwischen ABBA-Songs und Dantes Gesängen landet Chiara in ihrer ganz persönlichen Hölle. Nun muss sie sich entscheiden: romantische Schwärmerei oder sinnliches Begehren, Kopf oder Bauch?
Meine Meinung
Chiara hat ein Ziel, sie will ihren Doktor machen, doch sie kriegt immer wieder Steine in den Weg gelegt, die sie erst mal aus der Bahn räumen muss. Chiara ist eine offenherzige Person, die sich nicht gerne was sagen lässt und das bekommt jeder zu spüren. Ich persönlich bin mit ihr nicht warm geworden, weil sie mir zu hektisch war. Mir hat die Ruhe gefehlt und so habe ich mich nicht ganz so wohl gefühlt beim Lesen. Ich fand es witzig, wie sie mit ihren Schülern umgeht, denn auf den Mund gefallen ist Chiara wirklich nicht. Manchmal hatte ich den Eindruck, dass sie mit ihren Leben sehr überfordert ist und sich das selber nicht eingestehen möchte. 

Leonardo war nicht mein Fall. Er kam einfach nur kalt rüber und ich konnte ihn überhaupt nicht einschätzen. Er hat zwar auch seine guten Seiten, dennoch wüsste ich nicht wie ich mit ihm umgehen sollte. Er kann charmant und aufmerksam sein, doch mir war es einfach zu wenig und gerade der erste Eindruck sagt ja viel aus.

Die weiteren Charaktere sind zwar gut ausgearbeitet aber kommen etwas nervig und nicht dem Alter enstprechend rüber. Einige Protagonisten sind mir aber dennoch ans Herz gewachsen. Z.b. der Bruder und die Schwägerin von Leonardo. 

Die Umgebeschreibungen waren durchaus gelungen und man konnte sich alles bildlich vorstellen und da musste ich auch lachen. Gerade wenn es um den Schlagabtausch zwischen Chiara und Leonardo ging, wurde die Szene perfekt angepasst.

Der Schreibstil war mir zu hektisch und durcheinander.  Es ist zwar alles flüssig und locker geschrieben, dennoch hat mir das gewisse Etwas gefehlt. Ich fand die Story sehr langatmig, weil lange Zeit nichts passiert und es eigentlich immer um das gleiche geht.
Fazit
Eine nette Idee für eine Liebegeschichte aber für mich persönlich einfach nichts. Zu turbulente Szenen und anstrengende Protagonisten konnten mich nicht überzeugen.



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